Ich sehe einen Horizont voller Wolken
Aktuell ist schon fast jedes Unternehmen dabei analytische Systeme oder Infrastruktur in der Cloud zu betreiben oder ihren Einsatz zu prüfen. Und das nicht zuletzt aufgrund der vielen erfolgreichen cloud-nativen Unternehmen. Für mich offensichtlich: Cloud-first ist die Zukunft agiler, erfolgreicher Unternehmen. Sie sind flexibler, haben niedrigere Einstiegskosten und vereinfachte Abläufe. Die Cloud bietet zum Beispiel eine solide Grundlage für die einfache Nutzung neuer Lösungen, ohne dass ganze Systeme vor Ort neu entwickelt werden müssen. Schon im Jahr 2021 prognostizierte Gartner, dass bis 2023 ca. 75 % aller Datenbanken auf einer Cloud-Plattform liegen werden.
Wer den Sprung in die Wolken wagt, sollte sich gut vorbereiten?
Wer besser und strategischer plant, wird gerade in der Cloud erfolgreicher sein. Ein strategischer Ansatz für die Planung des Umstiegs auf die Cloud setzt eine Überprüfung des aktuellen und künftigen Nutzungsbedarfs voraus. Cloud reduziert Kosten – das stimmt – aber nur, wenn man die verschiedenen Möglichkeiten der Preisgestaltung genau auf das eigene Nutzungsverhalten abstimmt. Sonst kann es zu unschönen Überraschungen bei der Abrechnung kommen. Amazon Web Services und Azure bieten hier die besten Angebote. Aber immer einen Schritt nach dem anderen: Auf dem Weg zur Cloud, sollten Unternehmen ihre Prozesse erst genau analysieren und gegebenenfalls neu durchdenken. Cloud-Technologien bieten die Möglichkeit extrem agil zu sein, ein großer Vorteil, wenn sich Ihre Geschäftsanforderungen entwickeln und ändern. Das funktioniert aber nur, wenn die Prozesse auch dazu passen.
Einzelsprung, Tandem- oder Formationssprünge ?
So ist der Übergang zur Cloud auch ein Übergang zu einer neuen Unternehmenskultur. Denn grundsätzlich geht es bei der Einführung der Cloud doch darum, sich zukunftssicher aufzustellen, also sich auf alles vorzubereiten, was die Zukunft bringen mag: sich änderndes Konsumverhalten, neue Mitbewerber oder auch nur neue gesellschaftliche Herausforderungen, denken wir an Corona. Dies bedeutet im gesamten Unternehmen auch den Wechsel zu einer anderen Datenverwaltung und -nutzung – eine ganz andere „Datenkultur“ – geprägt von einer Demokratisierung des Wissens und einer Automatisierung der Prozesse. Mit der richtigen Schulung und dem Wissen, wie man die Dateninfrastruktur eines Unternehmens modernisieren und den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann, ist die Umstellung auf die Cloud ein wichtiger Schritt Unternehmen zukunftssicher zu machen, da sie eine skalierbare, benutzerfreundliche und flexible Plattform bietet.
Fazit: Die Cloud allein ist kein Allheilmittel. Nur in Kombination mit einer Modernisierung ihrer Datenstrategie und Datenkultur, können Unternehmen durch den Wechsel in die Cloud auch wirklich einen Mehrwert realisieren.